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246 Worte über 246 Achievement Points

Ich werde Forza Motorsport 2 nicht mehr spielen. Ich habe eh nur wieder angefangen, weil mir dessen Gamerscore von 246 die letzte Ziffer meines Gamerscores häßlich macht.

Die Erkenntnis, dass ich meinen Fahrer auf Level 50 hochgrinden muss, um die fehlenden 4 Achievementpunkte zu erringen, erteilte meiner Lust einen Dämpfer. Doch ich war bereit, die dafür nötige Spielstundenanzahl auf mich zu nehmen, schließlich erinnerte ich mich, trotz meiner Abneigung gegenüber dem Genre, Forza 2 genossen zu haben.

Aber ich kann es nicht mehr. Unabhängig von Auto und Strecke rutsche ich regelmäßig ins Kiesbett, fahre furchtbare Kurven, bremse und beschleunige zu früh und verhalte mich allgemein im virtuellen Straßenverkehr nicht gewandter als im reellen. Es sollte mich nicht überraschen – viele komplexere Spiele verweigern dem Spieler einen einfachen Wiedereinstieg, so man nicht tatsächlich wieder ganz von vorne beginnt. Aber außer den Punkten gibt es nichts, was mich vorantreibt – ich habe alle Strecken gesehen und bezweifle, dass mich ein Plottwist erwartet.

Vielleicht ist diese Entscheidung prägend für mein weiteres Spielverhalten. Bedeutet dies, dass ich nicht länger sklavisch den 10x-Multiplikator in Geometry Wars erkämpfen versuche, nicht länger regelmäßig Hexic spiele, um das 10-Stunden-Achievement zu ergattern, nicht mehr respektive dem 500. und dem 300. Orb in Crackdown hinterhertrauere? Vielleicht werde ich nun endlich die geistige Reife erlangt haben, um mein Dasein als Spieler nicht länger von bedeutungslosen Zahlen bestimmen zu lassen. Vielleicht ist dies der erste Schritt in eine freie Zukunft.

Aber wenn nicht, kennt einer von euch ein billiges XBLA-Spiel, bei dem man fix vier Punkte kriegt?