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MtG:DotP12-Addonreviewding

Waas, Information und Kaufberatung auf Allerlei Blei? Hatten wir ja auch noch nicht. Die erste Erweiterung für Magic: The Gathering – Duel of the Planeswalkers ’12 ist seit grob einer Woche erhältlich und gleich mal ein Stück teurer als die Addons des Vorgängers (400 Microsoft Points, die alten kosteten 240). Dafür erhält man allerdings nicht nur drei neue Decks, 4 neue Karten für jedes alte Deck und vier neue Challenges, sondern auch die Möglichkeit, die Rolle des Archenemies im gleichnamigen Modus zu spielen. Gut, das alles hättet ihr auch der Produktbeschreibung entnehmen können, aber Einleitungen sind schwer.

Der Kampagnenmodus besteht aus sechs 1-on-1-Matches gegen die drei neuen Decks, die man durch Besiegen freischaltet, sowie elf Archenemyschlachten gegen diverse Gegnerkombinationen. Drei der vier neuen Karten, die es für jedes der alten Decks freizuschalten gibt, sind speziell für die Rolle des Archenemies oder andere Multigegnermodi ausgelegt, der persönliche Nutzen hängt daher stark von der eigenen Modivorliebe ab. Da auch die Challenges, die nebenbei gesagt wesentlich einfacher sind als im Hauptspiel, einzig aus Sicht des Archenemies gehalten sind, ist der Fokus der EXpansion klar ersichtlich – ist es nicht Archenemy, ist es für’n Arch.

Die Meinung zu diesem Modus gehen stark auseinander, kommt doch durch das Schemedeck ein ordentlicher Schuß zufälliger Gamechanger ins Spiel. Ich hingegen stehe drauf, sowohl als Archenemy als auch als Gegner, weil so Spielsituationen entstehen, die man im normalen Single-/Multiplayer einfach nicht hat. 5/5 flying in der ersten Runde? Alle permanents destroyed? Alle deine Kreaturen greifen dich diese Runde an? Das tut weh, das ist unfair, aber umso größer ist die Genugtuung, trotzdem zu siegen. Andersrum ist es als Archenemy eine Freude, im letzten Moment noch der sicheren Niederlage von der Schippe zu springen, um hier mal Metaphern zu mixen, und sich am Wehklagen der Gegner ob der Unfairness des Ganzen zu erfreuen. Da die Schemedecks den normalen Decks (oder zumindest den genutzten Farben) angepasst sind, ist es auch nicht so, dass man dort ständig die gleichen Karten sieht.

Die drei neuen Decks unterscheiden sich stark genug von den Urdecks, um den Kauf alleine dafür zu rechtfertigen.  Grave Whispers ist ein rein schwarzes Discard-Deck, mit haufenweise Specters, Racks und Underworld Dreams, also genau die Sorte Deck, gegen die man ungern spielt. Die anfänglichen Kreaturen sind größtenteils Kleinvieh, um nicht überrannt zu werden, im Laufe der Freischaltungen kommen aber dann ein paar richtig tolle teure (5+) Kreaturen hinzu, wie nur Schwarz sie bieten kann. Ich spiele generell gerne Schwarz und begrüße jedes Deck, das andere Siegmethoden als Tod durch Kreaturen nutzt, im Archenenemymodus ist Discard aber natürlich bei weitem nicht so effektiv, dies macht das Deck aber durch ein paar Extrakarten wett, die ungleich mächtiger im Multiplayer sind.

Das grün/weiße Auramancer nutzt primär kleinere Kreaturen mit massig Enchantments und ist meines Erachtens nach das stärkste Deck der drei. Klar, im Idealfall tötet man das Kleinvieh, bevor sie durch die zahlreichen Enchantments zu Monstern werden, aber durch zahlreiche Totem-Armor-Enchantments (die verschwinden, wenn die entsprechende Kreatur getötet worden wäre, aber die Kreatur überleben lassen – Einwegregeneration, quasi) ist das leichter gesagt als getan. Der Großteil der Karten ist spottbillig (<=3 Mana), dank einiger Recyclingkarten sind eigentlich immer Enchantments im Spiel und von aufgeblasenen trampelnden 9/11-Kreaturen mit Lifelink niedergemacht zu werden, die vor zwei Runden noch 1/1 waren, ist echt kein Spaß. Außer einem einsamen Pacifism gibt es aber nichts, um gegnerische Kreaturen aufzuhalten – starke Unblockbare sind demnach ein ernstes Problem.

Cloudburst ist sicherlich das schwächste neue Deck, und darüber hinaus meiner Meinung nach von allen Decks das, welches am Schwierigsten zu spielen ist. Rot/Blau und voller spannender Mechaniken ist dieses Deck super dadrin, dem Gegner 5-15 Schaden zu machen und dann nichts mehr gerissen zu kriegen. Out-of-the-box, also ohne unlocks, ist es zudem voll mit miserablen Karten, so dass man die ersten 10 Siege nur mit viel Geduld und/oder schwache Gegner erringt. Das ist sehr schade, weil es wirklich Spaß macht, und wenn es funktioniert, ist es faszinierend zu beobachten. Voll mit Einwegmonstern, Nimm-das-mal-bitte-wieder-auf-deine-Hand-danke-Zaubern und mehreren Karten, die es erlauben, eine Karte zu ziehen und eine abzulegen, ist dieses Deck eine Freude für alle Spieler, die Entscheidungen lieben – im Vergleich hierzu spielt sich selbst monoblue straightforward. Größtes Problem ist sicherlich das im Vergleich zu anderen Decks gemächliche Tempo und das Fehlen von dauerhaftem Creature Removal – sobald der Gegner was spielt, was mehr toughness als 3 hat oder gar hexproof ist, kann man fast einpacken.

Ichg rate allen auf meiner XBL-Freundesliste dringendst an, sich das Addon zu kaufen, denn ich brauch noch das “Hoste eine Archenemyrunde”-Achievement. Wie, ihr glaubtet wirklich, ich schriebe so viel ohne niederes Motiv? Ich bitte euch.

Tekken mit Phil

(Kurze Anmerkung: Das Folgende schrieb ich für einen Kurzgeschichtenwettbewerb bezüglich Teenagersuizidprevention, das Thema war “Freunde fürs Leben”. Zugegebenermaßen war jetzt Tekken nicht die naheliegendste Assoziation, aber was willste machen. Wenn ihr lieber hört statt lest, könnt ihr euch den Krams auch hier von Markus Kavka vorlesen lassen.)

Die  Krawatte sitzt nicht. Frustriert löse ich den Knoten, überlege kurz, ob ich sie weglassen soll, und binde sie dann zum dritten Mal. Ich sehe meine Hände im Spiegel zittern. Ich bin Bankangestellter, ich kann Krawatten binden, ich mache das jeden Tag. Aber ich gehe nicht jeden Tag auf eine Beerdigung.

Ich erinnere mich nicht genau, wie ich Phil kennenlernte. Er ging auf die gleiche Schule, einen Jahrgang über mir, und seine Eltern wohnten bei uns um die Ecke. Zwischen Schulweg, Schulhof und diversen Spielplätzen ist uns aufgefallen, dass der jeweils andere auch ständig da war. Es gab keine Suche nach gemeinsamen Interessen, keine Abtastphase: Wir wurden Freunde, weil wir beide einen Freund brauchten.

Nach dem vierten Versuch bin ich mit dem Knoten zufrieden und gehe auf die Veranda. Mein Vater pflanzt oder jätet im Garten, das Radio spielt dazu die Superhits der Achtziger, Neunziger und von heute. Meine Mutter sitzt in einem weißen Gartenklappmöbel und mustert mich mit wegen der Sonne zusammengekniffenen Augen: “Siehst gut aus, mein Schatz.” Ich hebe kurz den  Mundwinkel und weiß nicht, was ich tun soll. Es ist viel zu früh, um loszugehen, das Wetter ist zu gut für eine Beerdigung. “Willst du dich nicht ‘n bißchen zu mir setzen? Ist so schön heute” sagt meine Mutter, und nur ihr Blick spricht weiter: “und wir sehen uns doch so selten!” Ich will nicht. “Ich geh nochmal nach oben.”

Wir verabredeten uns zum Spielen, einmal, öfter, nur noch. Wenn er vor mir Schulschluss hatte, wartete er auf dem Schulhof auf mich, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Er gab mir nie das Gefühl, ihm irgendetwas schuldig zu sein; andersrum entschuldigte er sich auch nie, wenn wir uns mal gestritten hatten. Einmal schlug er mir beim Rangeln einen Milchzahn aus, und während ich heulte, streckte er seine dünnen Kinderarme gen Himmel und ließ sich von einer imaginären Zuschauermenge feiern wie ein Boxer, der gerade den Weltmeistertitel errungen hatte. Dann half er mir, den Zahn zu suchen, und am nächsten Tag gab er mir Zweifünfzig, weil seine Eltern diese Zahnfeegeschichte mit dem Milchzahn unterm Kissen betrieben.

Ich stehe in meinem Kinderzimmer und schaue mich um, aber die erwartete Welle an Emotionen kommt nicht. Keine Erinnerungen an Phil. Wir waren selten hier – manchmal draußen, aber meistens bei ihm. In einer halboffenen Schreibtischschublade sehe ich ein verknicktes Oktavheft, auf dass ich vor 15 Jahren den Grund dafür geschrieben habe, in großen, schwarzen Buchstaben: TEKKEN.

Eigentlich gehörte die Playstation Phils Vater. Ich mochte ihn von Beginn an, weil er so viel jünger war als meiner und richtig gute doofe Scherze machte. Ich beneidete Phil manchmal um seine Beziehung zu seinem Vater, aber natürlich sagte ich das nie jemandem. Phil war ein Schlüsselkind, und da seine Eltern nicht vor 18.00 Uhr heimkamen, hatten wir jeden Tag drei geheime Stunden mit ebendem Gerät, vor dem uns seine Mutter am liebsten beschützt hätte. Sein Vater merkte anhand der Spielstände schnell, wie der Hase lief, und obwohl er uns abends dann gerne zu Lügengeschichten animierte, indem er uns vor seiner Frau fragte, was wir denn den Nachmittag über so Schönes gemacht hatten, hielt er augenzwinkernd dicht. Und so ging das jahrelang: Schule, Tornister zu Hause abliefern, schnell was essen und dann meiner Mutter auf die Frage, wo ich denn nun schon wieder hinwolle “Tekken mit Phil” antworten. Ich glaube nicht, dass sie je wusste, was ihr Sohn da sagte. Aber ich nahm es ihr nie übel, dass sie nicht nachfragte.

Ich durchblättere 16 Seiten mühevoll abgemalter Tastenkombinationen. Es ist  merkwürdig, an was man sich erinnert, was man assoziiert. Ich ging 10 Jahre zur Schule, und erinnere mich kaum an meine Lehrer. So viel ich auch mit Phil  erlebt habe, nichts ist so präsent wie das Bild von uns beiden, wie wir vor dem Fernseher seines Wohnzimmers hocken und ein Prügelspiel spielen.

Aus Tekken wurde Tekken 2 und 3. Wir bekamen nicht genug davon. Ich spielte sonst keine Videospiele, aber dies war meine erste eigene Tradition, lange bevor ich genau wusste, was das war – es verband uns. Natürlich machten wir das nicht jeden Tag, so sehr meine Erinnerung mir das auch vorgaukeln möchte. Aber an jedem anderen Tag wünschte ich, es wäre so.

Ich verlasse unser Haus durch die Vordertür, gehe aber noch einmal ums Haus, um meinen Eltern auf Wiedersehen zu winken. Mein Vater nickt mir zu und wischt sich die kahle Stirn mit einem Wischlappen ab; meine Mutter ruft mir etwas, was ich nicht verstehe. Ich gehe zu Fuß und lass mein Auto stehen; ich rede mir ein, dass mir die Bewegung gut tut; in Wirklichkeit will ich wohl einfach nicht so schnell ankommen. Ich habe Angst.

Es gab kein einschneidendes Erlebnis, das unsere Wege trennte, keinen Streit; rückblickend erscheint es unerklärlich, wie ein Mensch, der einem für eine solch lange Zeit derart wichtig war, plötzlich aus dem eigenen Leben verschwindet,  ohne dass man es bemerkt oder Abschied nimmt. Ich fing nach der Schule eine Ausbildung an, er ging auf die Oberstufe. Wir hatten keinen gemeinsamen Schulweg mehr, ich musste nachmittags arbeiten. Manchmal trafen wir uns am Wochenende zum Spielen – inzwischen hatte auch seine Mutter nichts mehr dagegen -, aber immer öfter kam etwas dazwischen. Ich hatte auf der  Berufsschule viele neue Leute kennengelernt, und bald fand ich Mädchen interessanter als Videospiele.

Es stehen mehr Menschen vor der Kapelle, als ich erwartet hatte. Ich habe das Gefühl, keine Luft zu kriegen; ich weiß nicht, ob das an der Hitze, der Krawatte oder der Angst liegt. Ich gehe eine Runde um den Friedhof, um nicht so früh da zu sein und meine Atmung zu beruhigen. Als ich zum zweiten Mal zum Tor komme, ist die Menge sichtlich geschrumpft; lediglich die Raucher stehen noch vor dem Eingang. Ich atme tief durch und gehe zur Kapelle.

Meine Mutter hatte die Todesanzeige in der Zeitung gelesen und rief mich an. Ich sagte lange nichts, dachte nichts; ich spürte nur diesen Knoten in meinem Bauch, pulsierend, wachsend. “Die Trauerfeier ist am Samstag. Gehst du hin?” Soviele Gründe fielen mir ein, es nicht zu tun: Die lange Zeit, der abgebrochene Kontakt, meine eigentlichen Pläne fürs Wochenende. “Ja”, sagte ich.  “Natürlich.”

Ich betrete die Kapelle; die Bänke sind alle besetzt oder werden für die Raucher besetzt gehalten, daher nehme ich die Treppe, die zu dem kleinen Balkon hochführt, auf dem auch die Orgel steht, und setze mich. Die Orgel spielt, der Pastor fängt an zu sprechen und ich an zu weinen.

Ich wurde nach der Ausbildung nicht übernommen, aber Banken gibt es überall, und ich hatte eh genug von Kleinstadt. Phil machte gerade seinen Zivildienst, und obwohl wir nicht mehr viel miteinander zu tun hatten, bot er an, mir beim Umzug zu helfen. Als wir schließlich den letzten Karton aus dem gemieteten Transporter gewuchtet hatten und mit meinen Eltern, meinem Onkel und noch ein paar Freunden in meiner neuen Wohnung saßen, versprachen wir uns, trotz der Entfernung wieder mehr Kontakt zu haben. Er würde mal am Wochenende vorbeikommen, und dann würden wir Tekken spielen, wie früher. Ich war begeistert von der Idee. Wir trafen uns danach noch ein paar Mal, zufällig, auf Parties von gemeinsamen Freunden, und nahmen uns das jedesmal wieder vor. Das letzte Mal vor etwa acht Jahren. Seitdem hab ich ihn nicht mehr gesehen. Ich habe es nicht einmal bemerkt.

“…Phillip Wiechmann, der leider viel zu früh von uns gegangen ist…”, der Pastor nähert sich dem Ende seiner Rede, und ich bin heilfroh über die Taschentücher, die mir meine Mutter eingesteckt hat. Trauerfeiern haben diese bestimmte Atmosphäre, dieses geballte Leid, gegen das ich nicht ankomme. Ich beiße die Zähne zusammen und versuche nicht zu schluchzen, während mir die Tränen herunterlaufen.

Die Orgel fängt wieder an zu spielen, alle stehen auf, die Sargträger kommen und tragen den Sarg fort, und ich warte, bis fast alle Gäste ihnen gefolgt sind, weil mir meine Tränen peinlich sind. Außerhalb der Kapelle spielen ein paar Kinder Fangen, und ich beneide sie für ihr Unbekümmertheit. Und dann sehe ich Phil. Er hat Gewicht verloren, und er trägt einen Bart, aber ich erkenne seine Augen. Ich versuche, irgendwas zu sagen, aber ich kann nicht. Er nimmt meine Hand, drückt sie mit all seiner Kraft und sagt “Danke, dass du da bist, Mann.” Ich fange wieder an zu weinen. “Ist doch klar.” Er lächelt, und ich versuche zu lächeln, und wir stehen da, auf der Beerdigung seines Vaters, und lassen unsere Hände nicht los.

The Downside

“How about your new TV?”
“It’s great. How about your new matrimony? Fold.”
I was playing online Poker with my pal Thomas, locked in constant phone conversation to enhance our meager chances. There were no huge amounts of money at stake, but I was not in a position to lose any, to be honest, so I had lost my cheerfulness about an hour ago, when I had lost twenty with a pair of jacks. Now I played stubbornly on to at least break even.

“Matrimony? Is that jealousy I hear? When was the last time a girl moved in with you, huh? Fold.”
“True. You got a girlfriend, I got a TV. Everyone’s happy.”
I probably went silent a little too long.
“Or not? Fold.”
“Yeah. Well. Fold. Kinda.”
“Man, she’s living how long with you now? Two weeks? And the honeymoon’s already over?”
“Naah, it’s cool. I’m serious.”
He knows me, though.
“No, it isn’t.”
“Maybe, but it’s…” I sighed. “It’s silly, really. I don’t wanna talk about it.”
“Yeah, you want to. Ten Ace suited. I’ll call.”
“Fold. Alright, you see, Chrissy and I bought a new bed frame when she moved in, right, because we both hadn’t had one since we moved out of our respective parents’s houses, okay? But, I don’t know if you know that, but new mattresses are really expensive. So we figured, we could just take our old small mattresses and put them side by side on the bedframe, call that, man, he’s hoping for the same flush as you are, and you got the ace.”

I heard Thomas’s familiar groan when his flush came not to fruition and his opponent actually had two pairs all along.

“So we measured our mattresses, and went to IKEA and bought this really cool anthracite frame, and this wedgelike thingamajig  which you can press into the gap between the mattresses so that you won’t roll in there, right?”
“You raised? What you got?”
“Pair of Tens.”
“Shouldn’t have. I had the third one.”
“Fuck. Why didn’t you say so?” Of course my raise was called, twice.
“I didn’t want to interrupt your fascinating story about anthropod bedframes.”
“Anthracite. That’s dark grey, like.” I folded on the turn. Naturally, the remaining ten came on the river.
“Yeah. So?”
“So we took it all home, and we built the frame, and moved the other furniture around so that it can fit, and we put the mattresses and the wedge thing on it, and a bedsheet, and we were so happy that we finally had a real bed, and…”
“Hold on, hold on, hold. First, I really don’t like the direction this story is taking. Secondly, King nine offsuit?”
“Why are you asking me when you don’t listen? I have nothing, fold. Let me get to the point, man. You know my old mattress, right?”
“Yeah. It’s noisy. I’ll call.”
“Whatever. Yeah, it’s noisy, and it still got these springs in it, and everytime you move you are in danger of piercing important parts of your anatomy if one of those decides to break free.  The thing is, Chrissy got this wonderful white soft down mattress, you know?”
“Yup. It’super comfortable.”
“And I… oh, fuck you man.” I hated his jokes. “Two days ago she went visiting her parents, and I used the chance to sleep on her side of the bed. Man! It’s such a wonderful feeling, it’s like your floating on thin air, as if it morphs to fit your back. And it makes not even a single sound when you turn on your side or whatever. I slept like a baby! I woke up and felt refreshed, not the usual tiredness and back pain I am normally greeted with every morning. It’s… Nice, man!” The latter comment was directed at the eleven dollars he just won. Why did I never have this kind of luck?

“Thanks. I still do not see your trouble, though.”
“She came back yesterday. And she wouldn’t let me sleep on her mattress.”
“Yeah, why would she? It’s hers, and yours sucks.”
“So? We’re a couple, we should share. Speaking of sharing, share your cards, dude.”
“Yeah, I’ll fold. I’ll quit now, I don’t wanna lose this money right away. We still going drinking on Friday?”
“Sure. I’ll call. Bye.”
“Bye.”
“You’re not looking good, Petey.” Thomas was not joking. We were at Burger King, bribing our stomachs with superfluous calories so that they wouldn’t fail us in the drinking hours to come. I caught my reflection in the giant window to the left of our table. My face looked bloated, my eyes were sunk, and, although this wasn’t connected, I really hoped that hairline would not recede further.

“I know. It’s all Chrissy’s fault.”
“This is not about the mattress, right?”
“But it is! She won’t let me sleep on her side. It’s not fair!”
“Pete my friend, you spent the last, what, ten years on your squeaky mattress? Suddenly you can’t take it anymore?”
I took a bite from my burger. “Ifps naughft thab.” I fiercely chewed and swallowed. “It’s the thought, you know? It’s twofold, actually: first, the uncomfortableness of my mattress is enhanced a hundred times by the softness of the one right next to mine, second, I live with a girl who claims to love me, who I let move into my apartment, who doesn’t want to share with me. It’s not like I wouldn’t let her sleep there again some time, right?”
“Couldn’t you two, just, you know, cuddle close, so you’ll both fit on it?”
“No, she says she needs space when she sleeps, and also I really don’t like lying on my side.”
“What about turning sideways, so both of your upper bodies would lay on the good side?” 
“No, man. It would still squeak when you turn. It’s not that I haven’t tried. I gave her a massage, I rubbed her back, I made her breakfast, I offered to sleep on the wet…”
“I don’t wanna here about that. That’s between you two.”
“But even that didn’t work. Even that won’t stop her.”
“Christ, man, I’m eating. Can it.”

I gazed at the half-eaten burger in my hand.
“It’s like… It’s like you’ve been eating onions all your life. Onions for breakfast, onions in your lunchbag, onions for supper. All day, every day. And someday, you met a beautiful girl, and she likes you even though your breath is smelling extremely unpleasant, because of all the onions, you see, and then she moves in and brings her food and she eats Whoppers. All you got are onions, and she eats Whoppers with everything. And one day she visits her parents, and you try one and…”
“Yeah, I think I get your metaphor. So why don’t you buy a whopper for yourself?”
“Down mattresses are too expensive, I looked it up. I can’t afford that. I don’t have a granny who dies so I can get hers, like Chrissy did.”
“Classy, Pete. But I really was talking about Whoppers. You just ate mine, man. Your cheese burger is still lying there.”
“Ah, sorry, man. Here, take it. Go on, no problem. We’re friends, right? But see? This is what happens when a man can’t get no sleep. And I don’t understand how she can be so selfish. It’s like she wants me to suffer.”
“I don’t know, man. I think you’re overreacting. I tell you what we will do: We will go out there, and drink, and be merry, and try not to think about where to rest our weary heads once the buzz wears off, okay? Cheer up!”
“Okay, Thomas. Okay. Let’s leave. You still want to eat my burger?”

“WHO IS THIS?” I heard Thomas yell through the intercom. I would probably react the same way if someone would ring my bell continuously for half a minute on a Sunday Morning at 5 o’clock.
“Hey, it’s me. Peter. Open up, please.” Silence. I rang again.
“STOP RINGING! GO AWAY!”
“This is Peter. Your friend, you know?”
“Yeah, I got it the first time. What I don’t get is why you are waking your friend Thomas on a Sunday. What time is it?”
“Uh, two past five. Let me in. I’m cold.”
“Shit, I had two hours of sleep. What do you want? You can’t come in. I’m tired.”
“You gotta, man. Chrissy threw me out. Please.”
I heard a pounding through the intercom, though I couldn’t tell if it was his fist or his head he was hammering against the wall. Bad sound quality, you know?

“Goddammit, what have you done? What have you done?”
“Listen, Tommy, I can tell you everything when I’m in, I’m freezing out here. Can you come down, help me carry my stuff?”
“No. No.” I hadn’t heard this tone of voice from him before. “I will put the receiver down and turn off the bell if you don’t tell me what happened, and then I MIGHT let you in. Your choice.” Man, he could be a cold one.

“Okay, so what went down was that I couldn’t sleep again this night because Chrissy again wouldn’t let me sleep on the down side, and so I was lying awake, phantasizing about how comfortable I could feel if I were just a yard to the left, and then I realised that this won’t change, that misery would stay my constant night companion, so I woke Chrissy up and told her that it wasn’t working out, and she started to cry, said that she thought that I loved her and that she was so sure this time and so on, and I tried to console her and stuff because I like her, even love her maybe, I just couldn’t stand it anymore, you know?”

He apparently didn’t. I continued.

“Anyway, she goes on and on about what went wrong and what she could have done better, and I think that’s my chance and mention that, you know, maybe there is a solution, but suddenly she goes totally apeshit when I mention the problem, says what kind of asshole would break up with his girlfriend over a fucking mattress, but it isn’t about material things, see, it’s about comfort, and quality of life, but she doesn’t get it or doesn’t want to, and she gets really angry and starts to pack her stuff, and I think, well, she can’t take the mattress with her, at least not now, because she has no car, right, but then I see that she actually packs my stuff, and she shoves the bag into my hands and says get out, and it’s my flat, but you haven’t seen the look in her eye and I got a little scared and well, here we are now. I grabbed the Playstation and some other things on the way out though, so we can rent a game and have fun, huh? I mean, it’s not like she won’t calm down, so I really only need to crash for a few days, a week tops. Okay? Can I come in now? Oh, by the way, what kind of mattress do you have?”