Mtg: Dotp12: The Addonreviewding to end all Addonreviewdinger

Ihr wollt sie nicht lesen, ich will sie nicht schreiben, aber verdammt nochmal, ich muss wenigstens eine Serie mal fertigstellen. Alles Relevante hab ich garantiert schon in einem der vorherigen Texte geschrieben, hier nun also die abschließenden Minireviews der zwei neuen Decks.

Beknighted ist ein weißes Monocreaturedeck mit nichts als, na? Richtig, Rittern. Dafür, dass selbige gemeinhin als Symbol für Edelmut und Stolz gelten, ist sich das Deck aber nicht zu schade, dem Gegner das Leben zur Hölle zu machen. Fast jede der Kreaturen hat entweder Flanking, First Strike, Double Strike, Lifelink oder Protection, gerne auch mal mehrere davon gleichzeitig. Trotz des Mottos gibt es auch ausreichend fliegende Einheiten, etwaige trotzdem unblockbare Kreaturen können entweder dank Lifelink ignoriert werden oder per Smite the Monstrous bzw. Iona’s Judgement eliminiert werden. Diverse  Enchantments, Instants und Equipments verstärken die eigenen Kreaturen zusätzlich (was ja gerade mit Double Strike und/oder Lifelink ekelhafte Folgen haben kann), slivermäßige EXTRAFÄHIGKEITEN FÜR ALLE-Kreaturen runden das Bild des Grauens ab. Es gibt in diesem Spiel wenig Befriedigenderes, als zwei Knight Exemplar gleichzeitig zu spielen. Insgesamt ist Beknighted eins der stärksten, wenn nicht das Stärkste der Extradecks, uns auch gegen die Standarddecks sieht es meistens gut aus – selbst das Vampirdeck sah in meinen Spielen dagegen alt aus. Rote Decks mit viel direct damage und Blau mit all dem, was Blau so hassenswert und effektiv macht, haben die besten Chancen, die Ritter vom Pferd zu schubsen.

Trinity of Elements hingegen ist ein Deck, mit dem ich bis zum Ende nicht wirklich warmgeworden bin, obwohl es das erste Deck meiner Lieblingsfarbenkombination ist. Dummerweise wurde zum Rot-Grün noch Blau hinzugefügt. Ich bin kein großer Freund dreifarbiger Decks, zu oft fehlt dann doch das entscheidende Mana in der entsprechenden Menge, zu viele Plätze im Deck müssen an Zusatzlandkarten verschwendet werden. Zumal ich gar nicht so sicher bin, ob Blau dem Konzept des Decks so sehr hilft.

Doch zur Sache: Das Theme des Decks ist Haste – fast alle Kreaturen können in der Runde, in der sie gespielt wurden, angreifen, und nicht wenige von ihnen verschwinden am Ende der Runde wieder. Ein ähnliches Konzept hatte schon Cloudburst, doch hier sind die gespielten Kreaturen doch deutlich dicker. Mehrere Primal Forcemages und Ronin Warclubs sorgen dafür, dass jede neue Kreatur ordentlich schmerzt, Rakka Mar und die Hornet Cannon sorgen für Zusatzkreaturen, wenn der Kartenstapel gerade nichts hergibt, und sollte das Spiel lange genug laufen, dass man Riku of Two Reflections ins Spiel bringen kann und genug Mana hat, ihn zu benutzen, dann holla die Waldfee. Klingt alles ziemlich super und funktioniert auch prima, wenn man den Gegner überrennen kann, hat aber auch deutliche Nachteile. Wie schon Cloudburst hat das Deck keine wirkliche Endgamekarte – sollte der Gegner blocken können oder schnell genug Leben regenerieren, fizzlet das Deck aus – das gleiche Problem gibts im Multiplayer; vielleicht ist man schnell genug, einen der Gegner wegzuhauen, aber dann? Man-o’-War und Regress sind die einzigen Karten, die – wenigstens für einen Moment – gegnerische Kreaturen aus dem Weg räumen (ja, ein rotes Deck ohne direct damage. Ich weiß auch nicht.), fliegende Einheiten gibt es auch kaum. Dafür Wände. In einem ansonsten total offensiven Deck. The mind, it boggles.

Das Konzept des Decks ist gar nicht doof, und wenn es funktioniert, funktioniert es ausgezeichnet. Aber zu oft zieht man in den entscheidenen Phasen des Spiels nun unnütze Extralandkarten, Kleinvieh oder Karten, die in diesem Moment dem Gegner mehr nützen als einem selbst. Pandemonium beispielsweise klingt in der Theorie perfekt für das Deck, aber man nimmt oft vorher schon so viel Schaden durch Flyer, direct damage etc., dass man das Ausspielen kaum riskieren kann – zumal fast alle Decks in dem Spiel reich an Kreaturen sind. Warstorm Surge passt besser, ist aber oft schlichtweg zu teuer. Eine Zeitlang probierte ich, das Deck ohne Blau zu spielen, aber dann hat man gar kein creature removal, gar keine Flyer und, dank der Begrenzung auf minimal 60 Karten, immer noch zu viel Extralandzauber – auch keine Lösung. So spaßig und mächtig Trinity of Elements auch ist, wenn es funktioniert, tut es das viel zu selten, um es ernst zu nehmen.

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One response to “Mtg: Dotp12: The Addonreviewding to end all Addonreviewdinger

  1. ich glaub ja, du denkst dir das einfach nur so aus.

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