Monthly Archives: April 2020

JuniJuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezember

Nun.

Nachdem ich mir eben die ursprünglichen Idee noch einmal durchgelesen habe, muss ich berichten, dass von meinen Hoffnungen nicht wirklich viel in Erfüllung ging, von den ersten Monaten vielleicht einmal abgesehen, in denen ich das Ganze ja auch noch protokollierte. Im Juni kaufte ich dann, von einer Cerealienpackung angefixt, ein Jahr Gamepass, und das, kombiniert mit der geschenkten Switch, machte das Vorhaben dann irgendwie zunichte.

Ich mein, ich habs trotzdem durchgezogen, weil ich gut im Durchziehen bin, und weil die zwei Spiele, die ich am Allerallerliebsten haben wollte, mir von guten Freunden geschenkt wurden. Aber was ich mir von der ganzen Chose erhoffte, ist nicht wirklich passiert. Ich hab nicht ein Gratis-itch.io-Spiel installiert, nicht eins der inzwischen – oh fuck, 78?! Epicstoregeschenke gespielt, obwohl ich einige davon schon ganz schön gut fand, so von fern, von Twitch Prime und PS+ ganz zu schweigen. Nicht ein PS2-Spiel nochmal rausgeholt, kein neues Genre für mich entdeckt, die Motivation zum monatlichen Schreiben hielt auch nicht recht lang und trotz recht hohem Spielkonsum ist der Backlog nurmehr größer geworden.

Natürlich ist all das vollkommen okay, nach dem doch arg depressiven letzten Text im Mai gings mir recht schnell dann doch wieder gut (40 sein ist bei weitem nicht so schlimm wie 40 werden), und die Welt hat gerade eh größere Probleme. Aber irgendwie abschließen wollte ich die Artikelserie dann doch (Next Up: Teil 3 und 4 hiervon) , so sehr mich ihre Erstellung auch quälte. Der “DU MUSST DEN JUNITEXT FERTIGMACHEN”-Gedanke verhinderte über weite Strecken jedwedes Erstellen anderer, potentiell interessanterer Texte (seht ihr, wie positiv ich inzwischen wieder denken kann?), und verleidete mir gar so sehr das Schreiben, dass ich nicht einmal den “Best of 2017”-Artikel pünktlich zu Silvester fertigstellen konnte Schrägstrich wollte. Dass der Befreiungsschlag dann ausgerechnet in der Form von Mensch-ärgere-dich-nicht kommen würde, hat mich auch überrascht, aber das Leben schreibt halt die beklopptesten Geschichten.

Fazit: Ein Jahr auf Spielekaufen verzichten kann man machen, bringt aber nix.